• Das SUP-Paddel

    Das Paddel spielt beim SUP eine genauso wichtige Rolle.
    Ähnlich wie die Stöcke beim Langlaufen. Mit dem Paddel bewegen wir unser SUP-Board hauptsächlich fort und manövrieren es. Je effizienter und damit energiesparender wir paddeln wollen, desto wichtiger ist ein Paddel.
    das an unsere spezifischen Bedingungen und Zwecke angepasst ist. Beim Stand-Up-Paddling (SUP) verwenden wir ein sogenanntes Stechpaddel, das hauptsächlich aus drei Komponenten besteht, die wir berücksichtigen müssen: einem Paddelblatt, einem Griff und einem Paddelkopf.
    Schaft und Griff.

    Paddel für Training und Wettkampf

    Wer längere Strecken paddeln oder ernsthaft im Stand-Up-Paddling (SUP) trainieren und Wettkämpfe bestreiten möchte, für den ist die Wahl des Paddels noch wichtiger. Um unser volles Potenzial auszuschöpfen, benötigen wir ein leichtes und steifes Paddel, das auf unsere Körpergröße und die zu trainierende Paddelstrecke abgestimmt ist. SUP-Paddel mit fester Länge, die vollständig aus Carbonfaser gefertigt sind, sind hier vorzuziehen. Die meisten Wettkampf- und Trainingspaddler besitzen mehrere Paddel unterschiedlicher Längen und Blattgrößen.

    Materialauswahl

    SUP-Paddel gibt es in verschiedenen Materialien und Ausführungen. Die gängigsten Materialien sind Aluminium, Kunststoff, Fiberglas und Kohlefaser. Aluminium und Kunststoff sind die haltbarsten, aber auch die schwersten Materialien, während Kohlefaser am leichtesten und steifsten ist. Fiberglaspaddel liegen preislich dazwischen. Paddel mit Aluminiumschaft und Kunststoffblatt sind am günstigsten und gehören normalerweise zum Lieferumfang eines aufblasbaren SUP-Boards. Ein wirklich gutes Paddel sollte hingegen als Investition in die Zukunft betrachtet werden.
    Erfahrung und Wirkung.

    Modelle

    Paddel für aufblasbare SUP-Boards sind oft teilbar und längenverstellbar. Am häufigsten sind dreiteilige SUP-Paddel, da diese zum Verstauen im mitgelieferten Rucksack zerlegt werden können. Es gibt aber auch fünfteilige Modelle. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Länge am besten passt, empfiehlt sich ein längenverstellbares Paddel. So können Sie es einfach ausprobieren und später können auch andere Familienmitglieder es nutzen.

    Gewicht

    Das Gewicht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Beim Ausdauertraining im SUP machen wir zwischen 2.500 und 3.500 Paddelschläge pro Stunde, und wenn der Unterschied mehr als eine halbe Stunde beträgt, sollten wir uns bewusst sein, dass das Gewicht eine wichtige Rolle spielt.
    Beim Vergleich verschiedener SUP-Paddel mit einem Gewichtsunterschied von wenigen Kilo wird uns schnell die Bedeutung des Gewichts bewusst. Auch die Steifigkeit des Paddels spielt eine große Rolle. Ein steifes Paddel ermöglicht es uns, mehr Kraft auf die erzeugte Energie zu übertragen, während sich ein weicheres Paddel angenehmer für den Körper anfühlt.

    Das richtige Paddel für das richtige Board

    Fürs Freizeit-SUP eignet sich anfangs im Prinzip jedes Paddel, doch das Gefühl, mit einem leichten und steifen Carbonfaser-SUP-Paddel zu paddeln, sollte man selbst erlebt haben. Investiert man in ein Hardboard aus Verbundmaterial für Training und Wettkampf, empfehlen wir, auch ein entsprechendes Paddel zu kaufen, da sich die Wirkung beider Boards gegenseitig verstärkt.

    SUP-Paddellänge

    Bezüglich der Paddellänge empfehlen wir, mit einem Paddel zu beginnen, das bei Hardboards maximal 10 cm und bei aufblasbaren Boards maximal 15 cm länger ist als Ihre Körperlänge. Mit zunehmender Gewöhnung können Sie das Paddel dann schrittweise verkürzen.
    Für zunehmend kraftvollere Paddelschläge etwa 15 cm unterhalb unserer Körperlänge ansetzen.

  • SUP-Paddelblatt

    Theoretisch funktioniert ein SUP-Paddelschlag folgendermaßen: Man setzt das Paddelblatt vor sich ins Wasser und zieht dann das Board zum Paddelblatt hin. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Ist das Paddelblatt zu klein für die erzeugte Kraft, bewegt es sich schneller rückwärts als das Board, was zu einem energieintensiveren Paddelschlag führt.
    als die Geschwindigkeit, die wir erzeugen.

    Griff

    Eine Möglichkeit, dies zu verhindern, besteht darin, entweder mehr Hübe pro Minute auszuführen oder eine Klinge mit größerer Schnittfläche zu verwenden. Die Klinge wird dann
    Das Paddelblatt greift besser im Wasser, wodurch das Board schneller reagieren kann. Das bedeutet, dass sich das Board schneller auf das Paddelblatt zubewegt als umgekehrt. Der Nachteil eines größeren Paddelblatts ist, dass es mehr Kraft erfordert und wahrscheinlich
    Dies trägt dazu bei, die Anzahl der Paddelschläge pro Minute zu reduzieren. Ein größeres Paddelblatt erhöht zudem das Gewicht des SUP-Paddels, weshalb es auch verschiedene Blattformen gibt, um dies auszugleichen.

    Blattgröße

    Die Größe des Paddelblatts eines SUP-Paddels wird oft in Quadratzoll (in²) oder Quadratzentimeter (cm²) gemessen. Welche Größe optimal ist, hängt ganz von den individuellen Gegebenheiten ab. Als Anhaltspunkt kann man sagen, dass ein Paddelblatt in „normaler Größe“ für einen erwachsenen Mann üblicherweise etwa 80–95 in² und für eine Frau etwa 75–90 in² groß ist. Sind wir SUP-Anfänger?
    Bei einem relativ geringen Gewicht können wir mit einem kleineren Paddelblatt beginnen, bei einem höheren Gewicht hingegen mit einem größeren. Gut trainierte und erfahrene SUP-Paddler können natürlich auch deutlich größere Blätter verwenden.

    Frequenz

    Beim Stand-Up-Paddling (SUP) verwenden wir verschiedene Ausrüstungsgegenstände, genau wie beispielsweise beim Langlaufen. Wir betreiben reines Freizeitpaddeln.
    Wenn wir gemütlich paddeln und die Umgebung genießen, machen wir normalerweise 20–30 Paddelschläge pro Minute. Bei etwas längeren Strecken sind es meist 30–40 Paddelschläge pro Minute, und im Distanzwettkampf paddeln wir in der Regel im sogenannten dritten Gang, dem Distanzgang, wo die Frequenz zwischen 40 und 60 Paddelschlägen pro Minute liegt.

    Unterschiedliche Frequenzen für verschiedene SUP-Boards

    Welche Frequenz für uns am besten geeignet ist, hängt maßgeblich von unserer Körperkonstitution ab. Bei relativ geringem Körpergewicht kann eine höhere Frequenz vorteilhaft sein.
    Für eine effizientere Fortbewegung und bei höherem Gewicht kann eine niedrigere Frequenz vorteilhafter sein. Dasselbe gilt für die Art des Paddelboards. Ein hartes Composite-Board mit Gleitrumpf profitiert möglicherweise mehr von einer höheren Frequenz, während ein
    Boards mit Verdrängungsrumpf erfordern kraftvollere Paddelschläge und somit eine niedrigere Frequenz. Wir sehen auch, dass alle Arten von aufblasbaren Boards von einer etwas höheren Paddelfrequenz profitieren, wenn wir Folgendes anstreben:
    um die Geschwindigkeit zu erhöhen.

    Biegen

    Ein SUP-Paddel mit steiferem Blatt bietet zwar eine bessere Kraftübertragung, kann sich aber für unerfahrene SUP-Paddler anfangs etwas steif und hart anfühlen. Ein Blatt mit mehr Flexibilität kann sich daher angenehmer anfühlen, bis wir die nötige Gelenkstabilität und -kraft für das SUP aufgebaut haben.
    besonders wichtig, wenn wir beispielsweise bereits Schulterprobleme hatten. Hier können wir auch eine kleinere Klinge in reiner Ausführung wählen.
    Rehabilitationsmaßnahmen.