Die richtige Winterlagerung Ihres SUPs – 8 Schritte für eine längere Lebensdauer 2025
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Haben Sie sich jemals gefragt, warum manche SUP-Boards nach mehreren Saisons noch wie neu aussehen, während andere schon nach dem ersten Winter deutliche Gebrauchsspuren aufweisen? Der Unterschied liegt oft in der Art der Lagerung Ihres Paddleboards nach der Saison.
Als SUP-Besitzer haben Sie eine beträchtliche Investition in Ihre Ausrüstung getätigt, und die richtige Winterlagerung kann die Lebensdauer Ihres SUPs um mehrere Jahre verlängern. Gleichzeitig kann unsachgemäße Lagerung zu teuren Reparaturen oder sogar zum Kauf eines neuen Boards in der darauffolgenden Saison führen.
Mit über 18 Jahren Erfahrung in der SUP-Branche haben wir bei Kona Sports sowohl die besten als auch die schlechtesten Beispiele für die Winterlagerung von SUP-Boards gesehen. In diesem Ratgeber geben wir Ihnen unsere professionellen Tipps für die optimale Winterlagerung, damit Ihre Investition geschützt ist.
Sie erfahren genau, welche Schritte Sie befolgen müssen, um Ihr SUP-Board winterfest zu machen, welche häufigen Fehler teuer werden können und wie Sie Ihr Board optimal für den Start in die nächste Saison vorbereiten. Egal ob aufblasbares oder festes SUP-Board – diese Anleitungen sorgen dafür, dass Ihr Paddleboard seine Leistung und seinen Wert behält.
Inhaltsverzeichnis
- Warum die Winterlagerung für Ihr SUP so wichtig ist
- Schritt 1-2: Gründliche Reinigung vor der Lagerung
- Schritt 3-4: Inspektion und notwendige Reparaturen
- Schritt 5-6: Optimale Lagerumgebung für verschiedene SUP-Typen
- Schritte 7-8: Winterprüfungen und laufende Wartung
- Frühjahrscheck vor der neuen Saison
-
Häufig gestellte Fragen zur Winterlagerung von SUPs
Warum die Winterlagerung für Ihr SUP so wichtig ist
Die richtige Lagerung Ihres SUP-Boards über den Winter ist entscheidend für den Erhalt seiner Leistungsfähigkeit und seines Wertes. Die schwedischen Winterbedingungen mit Temperaturschwankungen zwischen Minus- und Plusgraden, hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Licht stellen Herausforderungen dar, die Ihr SUP-Board beschädigen können.
Temperaturschwankungen stellen im Winter das größte Risiko für SUP-Boards dar. Durch die wiederholte Ausdehnung und Zusammenziehung des Materials können Risse im Rumpf entstehen, insbesondere im Bereich der Ventile. Aufblasbare SUPs sind besonders anfällig, da PVC-Material in der Kälte steif und spröde wird.
Feuchtigkeit und Schimmel stellen eine weitere ernsthafte Gefahr dar. Selbst geringe Mengen Restwasser können gefrieren und zu Materialzerstörung von innen heraus führen.
UV-Schäden setzen sich im Winter fort, wenn Ihr SUP in der Nähe von Fenstern oder unter transparenten Dächern gelagert wird. Der flache Sonnenstand in den Wintermonaten kann die UV-Strahlung sogar auf unerwartete Weise konzentrieren.
Branchenstudien zufolge verlängert die sachgemäße Winterlagerung die Lebensdauer eines SUP-Boards um 40–60 % im Vergleich zu Boards, die unsachgemäß gelagert werden. Bei einem SUP-Board im Wert von 8.000–15.000 SEK macht das im Laufe der Zeit einen erheblichen finanziellen Unterschied.
Schritt 1-2: Gründliche Reinigung vor der Lagerung
Schritt 1: Entfernen Sie Salz und Schmutz vollständig.
Reinigen Sie Ihr SUP-Board vor der Lagerung gründlich, um alle Spuren von Salzwasser, Algen und Schmutz der Saison zu entfernen. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und milde Seife – vermeiden Sie aggressive Chemikalien, die den UV-Schutz beschädigen können.
Bei aufblasbaren SUPs: Reinigen Sie Ober- und Unterseite gründlich. Achten Sie besonders auf die Bereiche um D-Ringe und Ventile, da sich dort häufig Schmutz ansammelt. Verwenden Sie eine weiche Bürste, um schwer zugängliche Stellen zu erreichen, ohne die Oberfläche zu zerkratzen.
Bei starren Boards: Reinigen Sie den Bereich um die Finne und eventuelle Saisonschäden besonders sorgfältig. Achten Sie darauf, dass sich kein Sand oder Kieselsteine in Mikrorissen festgesetzt haben.
Schritt 2: Vollständiges Trocknen
Dies ist der wichtigste Schritt für eine erfolgreiche SUP-Pflege über den Winter. Vor der Einlagerung muss jegliche Feuchtigkeit entfernt werden.
Lassen Sie Ihr SUP mindestens 24–48 Stunden an einem gut belüfteten Ort an der Luft trocknen. Wenden Sie das Board mehrmals, um sicherzustellen, dass beide Seiten vollständig trocknen. Trocknen Sie anschließend alle Ritzen und Belüftungsöffnungen mit einem Handtuch.
Profi-Tipp: Stellen Sie Ihr SUP leicht schräg auf, damit eventuell verbleibende Feuchtigkeit von den Belüftungsöffnungen und empfindlichen Stellen abfließen kann.
Schritt 3-4: Inspektion und notwendige Reparaturen
Schritt 3: Systematische Überprüfung
Jetzt, wo dein SUP sauber und trocken ist, ist der perfekte Zeitpunkt für eine gründliche Inspektion. Dokumentiere alle Schäden, die du findest – egal ob klein oder groß.
Prüfen Sie die folgenden Bereiche:
- Die gesamte Rumpfoberfläche auf Kratzer, Dellen oder Farbveränderungen prüfen.
- Ventile zur Erkennung von Leckagen oder Verschleiß an Gummidichtungen
- D-Ringe und Befestigungspunkte zur Entriegelung
- Lamellen und Lamellenkästen für Risse oder lose Schrauben
- Griffe und Tragegurte zum Tragen
Bei aufblasbaren SUPs: Pumpen Sie das Board auf den empfohlenen Druck auf und achten Sie auf Luftverluste. Markieren Sie alle Stellen, die überprüft werden müssen.
Schritt 4: Reparaturen durchführen
Die Winterperiode ist der perfekte Zeitpunkt, um notwendige Reparaturen durchzuführen, wenn man sein SUP nicht benötigt.
Kleinere Reparaturen, wie z. B. kleine Löcher in aufblasbaren SUPs, lassen sich oft mit einem Reparaturset selbst beheben. Bei größeren Schäden empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit einem Fachbetrieb.
Die Ventilwartung ist bei aufblasbaren SUPs unerlässlich. Prüfen Sie, ob alle Ventile einwandfrei funktionieren, und tauschen Sie verschlissene Dichtungen aus.
Kona Sports bietet Ventilwerkzeug für Luft-SUPs , das diese Wartung vereinfacht.
Schritt 5-6: Optimale Lagerumgebung für verschiedene SUP-Typen
Schritt 5: Wählen Sie den richtigen Lagerort
Die optimale Lagerumgebung für die Winterfestmachung Ihres SUPs variiert je nach Art des Paddleboards, aber einige Grundprinzipien gelten für alle.
Ideale Bedingungen:
- Temperatur zwischen 5 und 20 °C mit minimalen Schwankungen
- Luftfeuchtigkeit unter 60 %
- Keine direkte Sonneneinstrahlung oder UV-Strahlung
- Gute Luftzirkulation ohne Zugluft
- Schutz vor Nagetieren und Schädlingen
Geeignete Lagerorte sind beispielsweise isolierte Garagen, gut belüftete Keller oder klimatisierte Lagerräume. Vermeiden Sie unbeheizte Dachböden, da dort die Temperaturen stark schwanken.
Schritt 6: Korrekte Positionierung
Aufblasbare SUPs sollten nur teilweise aufgepumpt (ca. 50 % des normalen Drucks) gelagert werden, um die Form zu erhalten und das Material nicht zu belasten. Das SUP darf nicht für die Langzeitlagerung zusammengerollt werden – dadurch können dauerhafte Knicke entstehen.
Für starre Platten: Lagern Sie diese hängend oder liegend auf ebenen Unterlagen, die das Gewicht verteilen. Vermeiden Sie es, sie an Wände anzulehnen, da dies Druckstellen verursachen kann.
A Der Boardsock von Kona schützt Ihr SUP während der Lagerung vor Staub und kleineren Beschädigungen und ermöglicht gleichzeitig die Luftzirkulation.
Schritte 7-8: Winterprüfungen und laufende Wartung
Schritt 7: Regelmäßige Kontrollen
Auch wenn dein SUP-Board ordnungsgemäß gelagert ist, solltest du es im Winter regelmäßig überprüfen. Plane eine Kontrolle alle zwei Monate ein.
Prüfen Sie Folgendes:
- Der Luftdruck in aufblasbaren SUPs (sollte über den Winter nicht mehr als 10-15% sinken)
- Keine Anzeichen von Feuchtigkeit oder Schimmel
- Der Lagerraum hat stabile Bedingungen beibehalten.
- Keine neuen Verletzungen oder Verschlechterungen
Bei Bedarf anpassen: Ein drastischer Abfall des Luftdrucks kann auf ein langsames Leck hinweisen, das behoben werden muss.
Schritt 8: Dokumentation und Planung
Nutzen Sie die Winterzeit, um die nächste Saison zu planen und den Zustand Ihres SUP zu dokumentieren.
Erstelle ein einfaches Logbuch, in dem du Folgendes aufzeichnest:
- Durchgeführte Reparaturen
- Welche Zubehörteile müssen ersetzt werden?
- Verbesserungen der Speicherlösung
- Geplante Verbesserungen für die kommende Saison
Dies wird Ihnen bei der Budgetplanung und Vorbereitung auf optimale Leistungen helfen, wenn die Paddelsaison wieder beginnt.
Frühjahrscheck vor der neuen Saison
Wenn der Frühling naht und es an der Zeit ist, Ihr SUP für die neue Saison vorzubereiten, führen Sie vor der ersten Benutzung einen gründlichen Frühjahrscheck durch.
Vollständiger Testbericht:
- Überprüfen Sie alle Reparaturen, die im Winter durchgeführt wurden.
- Prüfung der Luftdichtigkeit von aufblasbaren SUPs unter Volllast
- Prüfen Sie, ob sich sämtliches Zubehör noch in gutem Zustand befindet.
- Führen Sie alle im Winter festgestellten Wartungsarbeiten durch.
Sicherheitscheck: Überprüfen Sie alle Sicherheitsfunktionen und ersetzen Sie verschlissene Sicherheitsausrüstung. Ihre Sicherheit auf dem Wasser ist wichtiger als Geld zu sparen durch den Kauf alter Ausrüstung.
Häufig gestellte Fragen zur Winterlagerung von SUPs
Kann ich mein aufblasbares SUP über den Winter komplett entleert lagern?
Nein, Sie sollten Ihr aufblasbares SUP nicht komplett entleert lagern. Bewahren Sie es stattdessen mit etwa 50 % des normalen Luftdrucks auf. Dadurch bleibt die Form des Materials erhalten und es werden dauerhafte Falten vermieden, die beim Falten von PVC über längere Zeiträume entstehen können. Eine vollständige Entleerung kann außerdem den Ventilmechanismus beschädigen und das Aufpumpen des Boards in der nächsten Saison erschweren.
Welche Temperatur eignet sich am besten für die Winterlagerung von SUPs?
Die optimale Lagertemperatur für SUP liegt zwischen 5 und 20 °C, wobei Temperaturschwankungen möglichst gering sein sollten. Vermeiden Sie Orte mit starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht oder zwischen verschiedenen Wettersystemen. Konstante Kälte ist besser als ständige Temperaturschwankungen, die zu wiederholter Ausdehnung und Zusammenziehung des Materials führen und somit Materialermüdung und Risse verursachen können.
Wie oft sollte ich mein SUP im Winter überprüfen?
Überprüfen Sie Ihr SUP-Board während der Winterlagerung mindestens alle zwei Monate. Kontrollieren Sie den Luftdruck bei aufblasbaren Boards, achten Sie auf Anzeichen von Feuchtigkeit oder Schimmel und stellen Sie sicher, dass die Bedingungen am Lagerort konstant geblieben sind. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen es Ihnen, Probleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie schwerwiegend und teuer werden.
Woran erkenne ich, dass mein SUP während der Winterlagerung beschädigt wurde?
Typische Anzeichen für Schäden durch unsachgemäße Winterlagerung sind dauerhafte Knicke oder Verformungen an aufblasbaren SUPs, weiße Flecken oder Verfärbungen, die auf Frost- oder Feuchtigkeitsschäden hindeuten, Schimmel oder unangenehme Gerüche, neue Risse oder Ablösungen an festen Boards sowie Ventile, die nicht mehr abdichten. Sollten Sie einen dieser Schäden feststellen, kontaktieren Sie einen Fachmann zur Begutachtung, bevor Sie das Board wieder benutzen.
Soll ich die Finne vor der Winterlagerung entfernen?
Ja, es wird empfohlen, vor der Winterlagerung alle losen Finnen zu entfernen. Dadurch werden Beschädigungen an Finne und Finnenkasten vermieden, falls das Board versehentlich umkippt oder Druck ausgesetzt ist. Lagern Sie die Finnen separat an einem trockenen Ort und überprüfen Sie, ob alle Schrauben und Befestigungselemente intakt sind. Bei SUPs mit festen Finnen müssen Sie lediglich sicherstellen, dass der Bereich um die Finne herum vollständig sauber und trocken ist.
Wie wir bei Kona Sports immer sagen: „Leute, nehmt das Leben in die Hand!“ Es beginnt damit, die Ausrüstung zu pflegen, die eure Abenteuer erst möglich macht. Ein gut gepflegtes SUP wird euch viele Saisons lang treue Dienste leisten und euch auf Entdeckungstouren begleiten.
Benötigen Sie professionelle Hilfe bei der Aufbewahrung Ihres SUP-Boards oder haben Sie Fragen zu bestimmten Modellen? Kontaktieren Sie unsere SUP-Experten für eine individuelle Beratung, die auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt ist. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihr SUP-Erlebnis vom ersten bis zum letzten Paddelschlag optimal zu gestalten.